Uwe Lewandowski
- Wohnhaft in Osnabrück
- Am 22.07.1971 bin ich in Steinfeld am Dümmersee geboren
- 3 Jahre Assistent in Auto und Werbefotografie
- Seit 1991 selbständige Tätigkeit als Fotograf
Nach diversen Ausflügen in Berufsbereiche wie Maschinenbau oder Kunststofftechnik kam mir während des Besuchs der Fachoberschule Technik mit 18 Jahren die glorreiche Idee, Fotograf zu werden.
So zumindest die Theorie-
In einem auf diesen Gedanken folgenden 3-monatigem Amerikaaufenthalt und geliehener Kameraausrüstung folgte ich nun ziehlstrebig meiner Bestimmung, die einen kleinen Knacks bekam, als ich nach Befahren des Highway 1 feststellen mußte, dass es auch in Amerika keine Filme gibt , auf die mehr als 36 Bilder passen. Aber Kameras, die auch ohne eingelegten Film munter draufloszählen und durchaus 67 gemachte Aufnahmen und mehr anzeigen.
Nichts desto trotz von den ca 30 mitgebrachten Filmen konnte man 20 Aufnahmen zumindest als halbwegs scharf bezeichnen.
Jetzt war ich Fotograf, mußte aber die Kamera wieder zurückgeben. Das Geld war auch alle und die Laune zu Hause über meine spontane Verlängerung des Freundesbesuchs in San Franzisko auch nicht besonders gut . Also Arbeiten !
Nach 2 Wochen gab es das erste Geld. 156 DM wurden in eine Yashica Kamera mit Objektiv investiert. - Das war im Januar 1990 .- Alles und jeder wurde daraufhin fotografiert . 2 Wochen später war ich vom Filme kaufen ( obwohl es ORWO Restbestände aus der Auflösung der DDR waren ) wieder pleite. Bei der nächsten Gehaltszahlung stand also der Kauf eines Labores an. Mit dem geliehenem Vereinsbulli holte ich dieses bei einem Menschen in Bohmte ab. Ich vergaß, mir Tips mitgeben zu lassen . Da ich mir aber zwischenzeitlich eine ansehliche Bibliothek mit Fachbüchern angeschafft hatte, brachte ich nach einigem Üben Ergebnisse zustande.
Jetzt wurde ich selbstbewußt und bewarb mich mit einigen Sportfotos von einem Leichtathletikevent ( meiner großen Leidenschaft 1000 Meter Bestzeit 2:38 ) bei der Oldenburgischen Volkszeitung.
Mein Schlarraffenland ! Es gab Filme, ab und zu das Redaktionsauto und 25 DM pro abgedrucktem Foto. Hier hatte ich also mein großes Experimentierfeld gefunden und habe es geschafft, über einen manchmal recht hohen Materialverbrauch und dem Studium meiner Fachbücher immer gute Ergebnisse in die Redaktion zu bringen . Das war in der Zeit von 1990 - 1992.
Ich war verliebt und folgte Ihr nach Osnabrück
Dort gab es die Neue Osnabrücker Zeitung. Ich bewarb mich mit einer Reportage über die Städtischen Bühnen Osnabrück. Der NOZ war ich damals zu jung, doch den Dramaturgen vom Theater gefielen meine Bilder. So gab es ab und zu neben dem Zivildienst im "Altenheim am Ledenhof" einen Auftrag vom Theater. Auch die NOZ und das Stadtblatt gesellten sich im Laufe der nächsten 5 Jahre zu meinen Auftraggebern . Überlebt habe ich diese Zeit als Fotoassistent bei diversen Autofotografen wie Mike Christian , Thomas Herbrich und natürlich Kai Georg in Bohmte, bei dem ich auch lernte, wie man es schafft, von 7 Uhr bis zum nächsten Tag 8 Uhr zu arbeiten.
Jetzt ist 2004 und alles läuft gut .